Impfen – Ja oder Nein?

Impfen - Ja oder Nein - Impfpass

Thema Impfen – warum ich es so wichtig finde

Mein Mann und ich waren uns von Anfang an einig, dass wir unseren Sohn impfen lassen. Alles andere kam für uns nicht infrage. Leider gibt es immer noch viele Eltern, die sich ganz klar vom Impfen distanzieren. Eine schwerwiegende Entscheidung, die ich nicht im Geringsten nachvollziehen kann.

Schlimme Nebenwirkungen durchs Impfen?

Wenn man es mal realistisch betrachtet, ist die Wahrscheinlichkeit schlimmer Nebenwirkungen durchs Impfen doch relativ gering. Impfen ist also auf jeden Fall harmloser als der Verlauf einer Erkrankung, die durchs Impfen vermieden werden könnte. Denn hierbei können weitaus schwerwiegendere Symptome auftreten.

Die Impfstoffe sind gut verträglich und bisher hatten wir weder mit Fieber noch mit sonstigen Nebenwirkungen zu kämpfen. Mein Sohn bekam bereits die 6-fach Impfung, die Pneumokokken Impfung und die Rotaviren Schluckimpfung.

Impfpflicht in Deutschland?

In der heutigen Zeit sind Infektionskrankheiten selten geworden. Was aber mit Sicherheit daran liegt, dass die Mehrheit aller Eltern sich dafür entscheidet, das eigene Kind impfen zu lassen. Ich bin davon überzeugt, dass viele Infektionskrankheiten in Europa von der Bildfläche verschwinden könnten, gäbe es eine Impfpflicht. In Deutschland und in vielen anderen Ländern auch, bleibt die Entscheidung das eigene Kind zu impfen allerdings den Eltern überlassen.

Welche Impfungen gibt es für Säuglinge und Kleinkinder?

Impfen Übersicht Baby

Wusstest du, dass die STIKO seit Juni 2018 auch eine HPV Impfempfehlung für Jungs ausgesprochen hat? Jungs können natürlich nicht an Gebärmutterhalskrebs erkranken, aber sie können sehr wohl das Virus in sich tragen und es beim Geschlechtsverkehr an (ungeimpfte) Mädchen weitergeben. Insofern ist eine HPV Impfung bei Jungs durchaus sehr sinnvoll.  Diese Impfungen werden allerdings erst später durchgeführt und nicht im Säuglings- bzw. Kleinkindalter.

Das Alter der Kinder bei der Impfung kann durchaus variieren. Der Kinderarzt zu dem wir gehen, impft erst etwas später, da das Immunsystem dann bereits weiter ausgereift ist, was er als Vorteil sieht. Während andere Babys schon 2 oder 3 Impfungen hinter sich hatten, wurde mein Sohn das erste Mal mit knapp 5 Monaten geimpft.

Puuuh, ein wirklich heikles Thema, hier scheiden sich wohl die Geister. Aber ganz egal ob man sich letztendlich dafür oder dagegen ausspricht, wichtig ist, dass man seine Meinung gut begründen kann und dazu steht. Erst recht, wenn man sich gegen die Impfungen entscheidet. Denn diese Entscheidung betrifft nicht nur das eigene Kind, sondern das gesamte Umfeld. Lassen wir unsere Kinder nicht impfen, gefährden wir ja automatisch auch die Gesundheit aller anderen Menschen.

Meine Meinung. Wir werden weiterhin alle Impfungen wahrnehmen, das steht fest.

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