Mein erstes Jahr als Mama – 10 Dinge, die sich verändert haben

Der erste Geburtstag - mein 1. Jahr als Mama

Mein erstes Jahr als Mama – Was hat sich verändert?

Alles, oder sagen wir: vieles. Wir sind jetzt eine kleine Familie und unser Alltag ist ein komplett anderer als vorher. Der Kleine steht im Mittelpunkt und ich freue mich, ihm jeden Tag zusehen zu können, wie er die Welt entdeckt. Wir haben doch tatsächlich einen kleinen Langschläfer erwischt, der schon von Anfang an durchschläft. Ein extrem seltenes Exemplar 😉 Purer Luxus, den wir sehr zu schätzen wissen und um den wir schon vielfach beneidet wurden. Die „Vielschlaf-Gene“ von Mama und Papa wurden wohl glücklicherweise weitervererbt.

Aber nicht nur der Alltag hat sich verändert, sondern auch ich habe mich verändert. Dinge, die früher wichtig waren, stehen auf der imaginären Liste nun ganz hinten. Den Tag auch mal planlos und unstrukturiert zu starten war in Zeiten ohne Kind kein Problem. Heute muss ich mich schon ein wenig organisieren, damit auch alles klappt, was ich mir vornehme.

Du bist noch keine Mama? Dann lies dir unbedingt meine TOP TEN Liste der Dinge durch, auf die du dich schonmal einstellen kannst. Und wenn du selbst schon Mama bist, dann erkennst du dich ganz bestimmt in einigen Punkten wieder, stimmts?

10 Dinge, die sich im ersten Jahr als Mama verändern

  1. Du hast ganz plötzlich unglaublich viele Termine. Bei mir war es so schlimm, dass ich mir doch tatsächlich einen Terminplaner angeschafft habe. Ich konnte mir die ganzen Massen an Terminen nicht mehr merken, sodass ich mir immer alles aufgeschrieben habe, um ja nicht durcheinander zu kommen. Angefangen von Kinderarzt und Impfterminen über Babymassage, Pekip, Krabbelgruppe bis hin zu Treffen mit anderen Mamas & Babys, diversen Oma-Opa Besuchen und nicht zu vergessen: meine persönlichen Termine. Ohne Terminplaner wäre ich schlichtweg verzweifelt.

  2. Wie war das noch gleich mit dem After Baby Body? Ich hasse diesen Begriff. Wirklich. Als ob ich nach der Geburt nichts anderes im Sinn hätte, als mir über meine Figur Gedanken zu machen. Dass eine Schwangerschaft die Figur verändert, ist nun mal Tatsache. Und dass ich 3 Tage nach der Geburt nicht aussehe wie vor der Schwangerschaft versteht sich auch von selbst. Bestimmt gibt es da Ausnahmen, aber dazu gehöre ich definitiv nicht. Ich habe genau 9 Monate gebraucht, um wieder mein altes Gewicht zu erreichen – ganz ohne Stress und Diätenwahnsinn.

  3. Die Angst, es nicht zu schaffen. Ich glaube, diese Gedanken hat jede Mama – mal mehr und mal weniger. Es gab schon einige Situationen, in denen ich dachte, ich pack das nicht mehr. Man fühlt sich einfach nur kaputt, müde und überfordert mit allem. Aber hey – es kommen auch wieder bessere Tage. Kopf hoch und weitermachen. Da müssen wir jetzt durch. Und morgen wirst du ganz bestimmt wieder mit dem süßesten Lächeln belohnt, das dein Mamaherz höher schlagen lässt.

  4. Andere wissen es immer besser – besonders diejenigen, die keine Kinder haben. Mir wurden schon so einige gut gemeinte Ratschläge an den Kopf geworfen. Mach dies so und jenes so. Hier ein bisschen weniger, da ein bisschen mehr. Bla bla bla. Aber es ist doch MEIN Kind. Ich kenne es am besten und weiß deshalb auch, was es braucht und was nicht. Sicherlich sind die ganzen Ratschläge nur gut gemeint, aber was bei Kind X funktioniert, muss nicht auch gleichzeitig das beste für Kind Y sein. Trotzdem muss ich zugeben, dass tatsächlich schon der ein oder andere hilfreiche Tipp dabei war.

  5. Was du heute kannst besorgen, das klappt sicher auch noch morgen. Mein neues Motto im ersten Jahr als Mama. Im „ungeliebte Dinge aufschieben“ bin ich Weltmeister geworden. Teils aus Zeitmangel, teils aus akuter Unlust. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Sinnvoller wäre natürlich, die Dinge gleich zu erledigen, aber manchmal ist man eben unvernünftig.

  6. Schaff dir Hühner an – oder einen Saugroboter. Am besten gleich eine Putzfrau.  Gerne denke ich ans erste Halbjahr mit Baby zurück und daran, dass eine Milchflasche keinerlei Krümel verursacht. Das waren noch Zeiten. Mittlerweile könnte ich eine ganze Putzkolonne bei mir einstellen. Diese kleinen, klebrigen Babyhände hinterlassen einfach überall ihre Spuren…

  7. Tageshighlight: Die Couch. Was freue ich mich immer auf den Abend, wenn der kleine Mann im Bett ist und ich mich endlich auf der Couch niederlassen kann. Einfach herrlich. Wer hätte das gedacht. Während man sich früher gegen 22 Uhr fertig gemacht hat, um auf die Piste zu gehen, liegt man als Mama um diese Zeit auf der Couch und kämpft gegen die Müdigkeit an. Ich verliere den Kampf fast immer und schlafe schonmal ne Runde auf der Couch, bevor es dann irgendwann ins Bett geht.

  8. Ungeahnte Talente. Manchmal muss man einfach kreativ werden, um das Baby bei Laune zu halten. Singen, tanzen, hüpfen, Grimassen schneiden, sich zum Affen machen. Und hoffen, dass es niemand – außer dem Baby –  sieht. 😉

  9. Wasser marsch! Ok, ich muss zugeben, dass ich schon immer sehr nah am Wasser gebaut bin. Aber seit der kleine Mann da ist, übertreffe ich echt alles Bisherige. In der Schwangerschaft hat es angefangen und mittlerweile seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Ich muss oft vor lauter Freude und Glück oder manchmal auch einfach so zwischendurch ein paar Tränchen verdrücken.

  10. Ein Ding der Unmöglichkeit: Mama tagsüber alleine im Bad. Umso dankbarer bin ich, wenn ich abends dann endlich mal 5 Minuten meine Ruhe im Bad habe – nur für mich. Ohne Kind, das unbedingt die Klobürste umarmen muss, oder mir am Bein hängt wie eine Klette, wenn ich doch einfach nur mal schnell Pipi machen will.

Man hört und liest in der Schwangerschaft so viele Dinge, die sich angeblich ändern, aber so wirklich dran geglaubt hab ich ja nicht. Ich konnte es mir aber auch einfach nicht vorstellen, WIE krass so ein kleiner Mensch alles auf den Kopf stellen kann. Die Liste lässt sich sicherlich noch um mindestens 1283024 Punkte ergänzen. Aber das hier sind auf jeden Fall meine Top Ten. 😉

Happy Birthday Mama & Kind

Das erste Jahr als Mama ging letzte Woche zu Ende, denn mein Baby feierte seinen ersten Geburtstag und ist somit offiziell ein Kleinkind. Sein Gewicht hat sich seit der Geburt fast verdreifacht und er ist 22 cm gewachsen. Dabei kommt es mir vor, als ob wir erst gestern aus dem Krankenhaus entlassen wurden. Wahnsinn…es ist einfach unglaublich, wie schnell das erste Jahr als Mama an mir vorbeizog. Es war das schönste, aufregendste, spannendste, aber auch zugleich anstrengendste Jahr meines Lebens.

Der erste Geburtstag - mein 1. Jahr als Mama

Lange haben wir überlegt, wie bzw. ob wir feiern sollen. Im kleinen Kreis? Etwas größer? Nur Familie? Ich war hin- und hergerissen zwischen „Der 1. Geburtstag ist ein besonderer Tag, der gefeiert werden muss“ und „Er kriegt doch sowieso noch nicht wirklich mit, was dieser Tag bedeutet.“ Nach langem Grübeln haben wir uns dann aber doch dafür entschieden, den Geburtstag zu feiern. Im Nachhinein bin ich sehr froh darüber, denn es war ein wirklich toller Tag, den wir so schnell nicht vergessen werden.

Der erste Geburtstag - mein 1. Jahr als Mama

Mein 1. Mama-Jahr war einfach nur schön. Es ist so toll, dabei zuzusehen, wie dieser kleine Mensch wächst und gefühlt jeden Tag etwas Neues dazu lernt. Ich freu mich auf alles, was da noch so kommen mag.

Der erste Geburtstag - mein 1. Jahr als Mama

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