Baby Shooting zu Hause – 5 Tipps für einen entspannten Ablauf

Baby Shooting zu Hause - 5 Tipps

5 Tipps für ein entspanntes Baby Shooting zu Hause

Vor einiger Zeit habe ich meine Leidenschaft für die Fotografie entdeckt. Ich bin natürlich kein Profi, aber es macht mir total viel Spaß und man wächst ja bekanntlich an seinen Aufgaben. 😉

Kurz nach der Geburt unseres Sohnes haben wir Bilder von einer Fotografin machen lassen. Mir war es wichtig, dass mein Baby „natürlich“ fotografiert wird. Ich persönlich mag es nicht, wenn die Babys Bärenohren auf dem Kopf haben oder auf Blumen gebettet werden. Aber das ist natürlich Geschmacksache und jeder kann das für sich selbst entscheiden.

Das Baby Shooting fand bei uns zu Hause statt und es war einfach toll. Egal ob am Wickeltisch, mit dem Baby im Arm oder auf der Couch, die Bilder sind in gewohnter Umgebung entstanden und richtig schön geworden.

Fotoshootings zu Hause werden mittlerweile von vielen Fotografen angeboten, was ich persönlich super finde. Gerade in den ersten Tagen oder Wochen ist jeder noch so kleine Ausflug ja doch ein kleiner Marathon. Ich war jedenfalls froh, dass ich mir das „Koffer“ packen sparen konnte an diesem Tag.

Fotos sind wertvolle Erinnerungen

Sie halten die Momente fest, die wir wohl oder übel mit der Zeit vergessen werden. Babys wachsen so unheimlich schnell, dass man ihnen ja fast dabei zusehen kann.

Wenn du auch auch gerne fotografierst und ein kleines Baby Shooting zu Hause machen möchtest, dann habe ich hier 5 Tipps für dich, damit alles ganz entspannt abläuft und du tolle Bilder fürs Erinnerungsalbum knipsen kannst.

Es muss nicht immer die teure Spiegelreflexkamera sein, auch mit günstigen Einsteigermodellen lassen sich ganz tolle Ergebnisse erzielen. Die meisten Smartphones haben ja mittlerweile auch richtig gute Kameras. Meine Spiegelreflexkamera ist ein preiswerteres Modell, aber für mich (momentan) noch völlig ausreichend.

Hier sind meine Tipps für ein entspanntes Baby Shooting zu Hause:

  1. TAGESLICHT

Bei Tageslicht entstehen die besten Bilder. Deshalb versuche ich immer tagsüber zu fotografieren, wenn es schön hell draußen ist. Am sinnvollsten ist es entweder am Vormittag oder am Nachmittag, da die Sonne dann nicht so hoch steht und das Licht angenehmer und weicher ist.

Direktes Sonnenlicht kann harte Schatten erzeugen. Deshalb ist es gar nicht schlecht, wenn ein paar Wolken am Himmel sind, denn sie beugen dem ein wenig vor. Bei schlechten Lichtverhältnissen wie z.B. in den Wintermonaten, wenn es gefühlt den ganzen Tag dunkel und ungemütlich draußen ist, kann man aber auch mit weißen Styroporplatten, weißen Laken oder Ähnlichem aushelfen, um das natürliche Licht zu reflektieren und den Raum ein wenig heller werden zu lassen. Außerdem ist es immer am besten, in der Nähe eines großen Fensters zu fotografieren, um das Licht optimal zu nutzen.

  1. WÄRME

Da Babys schnell auskühlen, fotografierst du am besten dort, wo es angenehm warm ist. Wenn draußen nicht gerade Hochsommer herrscht, dann kannst du die Heizung rechtzeitig entsprechend höher drehen oder du nutzt einfach einen Heizlüfter, um den Raum schneller aufzuheizen. Falls du am Wickeltisch einen Heizstrahler stehen hast, dann versuche doch einfach mal dort zu fotografieren. (Sollte dein Baby sich schon drehen können usw., dann ist es auf jeden Fall sinnvoll, eine 2. Person beim Shooting dabei zu haben, damit nichts passieren kann!)

  1. ACCESSOIRES

Decken, Tücher, Kuscheltiere, Spielsachen. Am besten legst du alles vorab bereit und wählst dann je nach Motiv und Verhalten des Babys (schläft es? Ist es wach?) entsprechend aus. Auch auf  eine schöne Strickjacke oder einen dicken Schal kann man das Baby legen – der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Lichterketten, die im Hintergrund platziert werden, sorgen für tolle Effekte.

  1. MOTIVE UND DETAILS

Werde kreativ. Ganz egal ob du dich auf den Boden legst, auf einen Stuhl stellst oder kopfüber fotografierst. Manche Details lassen sich am besten einfangen, wenn man mal die Perspektiven und Blickwinkel wechselt und nicht ganz traditionell von vorne, sondern auch mal von unten, oben oder seitlich fotografiert. Auch durch das einfache Schräghalten der Kamera können tolle Bilder entstehen. Fotografiere doch auch mal von ganz nah und von weiter weg.

Die putzigen Füße, die süßen Händchen und das winzige Stupsnäschen – am liebsten würde man doch jedes noch so kleine Detail einfangen und für immer festhalten. Ich  mag Bilder total, die nur Ausschnitte zeigen, wie eben z. B. die Hände, Füße oder die kleinen Öhrchen des Babys. (Schwarz-weiß Versionen sehen hier besonders toll aus)

Versuche, die aktuelle Emotion deines Babys festzuhalten. Ein schlafendes Baby ist total niedlich und ein lachendes erst Recht. Aber auch ein schreiendes Baby, ein gähnendes oder ein Baby, das dich gerade mit seinen großen Kulleraugen anschaut, ist ein tolles Motiv. Hier gilt natürlich: Sei schnell. 🙂 Innerhalb von Sekunden kann alles vorbei sein und dein Baby, das dich gerade noch angestrahlt hat, bricht plötzlich in Tränen aus.

  1. IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT

Was man bei einem Fotoshooting mit Babys braucht, ist Zeit. Viel Zeit. Und Ruhe. Mal eben auf die Schnelle wunderschöne Bilder in verschiedenen Posen zu machen, klingt zwar gut, wird aber in der Praxis nicht funktionieren. Du musst einplanen, dass dein Baby zwischendurch weint, gewickelt werden muss, Hunger hat, einschläft oder gerade wieder aufwacht. Entsprechende Pausen werden demnach nicht ausbleiben. Plane das Fotoshooting also am besten an einem Tag, an dem du dir sonst nichts vornimmst, das erspart unnötigen Stress und du kannst ganz entspannt beginnen und so weitermachen, wie dein Baby es zulässt.

Nicht immer muss es ein „großes“ Baby Shooting zu Hause sein, auch mit kleinen Dingen und Ideen lassen sich schöne Motive oder Serien für die Zukunft festhalten.

Ich hab mir kurz vor der Geburt noch Meilensteinkarten besorgt, um die wichtigsten Ereignisse auf diese schöne Art und Weise festzuhalten. Die Karten kann man mit Datum beschriften und sieht daher auf den ersten Blick, wann das Bild aufgenommen wurde. Wir haben jeden Monat, pünktlich zum „Monatstag“ versucht, in etwa das gleiche „Motiv“ am gleichen Ort zu fotografieren. Was in der ersten Zeit ohne Probleme möglich war, gestaltete sich mit zunehmender Mobilität allerdings immer schwieriger.. Mit viel Geduld habe ich es aber dann doch (fast) immer geschafft, noch ein schönes Bild hinzubekommen.

Ich freu mich schon darauf, eine kleine Collage mit den Monatsbildern zu erstellen. Und ich bin mir sicher, dass ich es mal wieder nicht fassen kann, wie unglaublich groß mein Schatz im ersten Jahr schon geworden ist.

 

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