Mama Pause – 10 Tipps für deine Auszeit vom Alltagschaos

Mama-Pause

Dein Kind liegt im Bett und du hast alles erledigt, was du dir vorgenommen hast? Du weißt überhaupt nicht, was du mit deiner vielen Freizeit jetzt noch anstellen sollst? Du brauchst keine Mama Pause?

Glückwunsch, ich bin ein wenig neidisch.

Und behaupte jetzt einfach mal, dass es dem Großteil der Mamas anders geht. Zwischen Windeln wechseln, Essen zubereiten und Haushalt organisieren, bleibt oft nur wenig Zeit für uns selbst. Aber auch wir müssen uns mal eine Auszeit vom Alltag nehmen und Kraft tanken, denn wir Mamas leisten jeden Tag was ganz Großartiges!

Schon eine zehnminütige Pause kann dir helfen, deine Batterien wieder aufzuladen und dich ein klein wenig erholter zu fühlen. 10 Minuten deiner wertvollen Zeit, die du dir bewusst jeden Tag für dich einplanen solltest. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt. 😉

Nimm dir, was du brauchst: Deine Mama Pause ist wichtig!

Wenn dein Kind noch ein Mittagsschläfchen macht, dann nutze diese Zeit. Wenn nicht, dann kannst du deine „Me-Time“ ja auf den Abend verlegen, wenn du dein Kind ins Bett gebracht hast. Vielleicht ist auch dein Mann zu Hause und kann aufs Kind aufpassen, oder du bringst den kleinen Schatz mal kurz bei der Oma vorbei?

Mir ist es sehr wichtig, wenigstens ein Mal am Tag wirklich abzuschalten und alles um mich herum vergessen zu können. Den Gedanken freien Lauf zu lassen und für kurze Zeit mal wieder ICH selbst zu sein, nicht nur „die Mama“. Meist lege ich mir diese Auszeit auf den Abend, da kann ich persönlich einfach besser entspannen. Mittags fällt mir das meist schwer.

Allerdings habe ich gelernt, die „Mittagspause“, also die Zeit, in der mein Sohn schläft, trotzdem sinnvoll zu nutzen. Ich versuche dann Dinge zu erledigen, die ich mit ihm zusammen im Moment nur schwer umsetzen kann. Damit meine ich so etwas wie Boden nass wischen, Schränke und Schubladen aussortieren / aufräumen, wichtige Telefonate führen etc.

Mama-Pause

Mit diesen 10 Ideen schaffst du dir deine ganz persönliche Mama Pause:

  1. Handy weglegen: Lass dich nicht von Mails oder Social Media ablenken. Lege ganz bewusst dein Handy zur Seite und gönn dir eine handyfreie Auszeit.  Tipps 2 -9 halten Ideen für dich bereit, wie du dich stattdessen sinnvoll beschäftigen kannst. 😉
  2. Gehe ganz entspannt duschen oder baden: Unter der Woche sieht es bei mir meist so aus, dass ich in die Dusche hüpfe, das Pflichtprogramm abspiele und schnell wieder rauskrieche, denn da wartet meist schon jemand ganz ungeduldig auf mich. Während der „Me-time“ (z.B. am Wochenende, wenn mein Mann zu Hause ist) genieße ich es, auch mal länger unter der Dusche stehen zu können. So ganz ohne Zeitdruck lässt es sich doch gleich viel besser entspannen.
  3. Schokolade (deine Lieblingssüßigkeit) essen: Ich bin ein echter Genießer, wenn`s ums Thema Essen geht. Grade in der kälteren Jahreszeit liebe ich es, auf der Couch zu liegen, einen Film zu schauen und dabei ganz bewusst etwas Süßes zu naschen. (Momentan meine liebste Mama Pause 😉 )
  4. Maniküre / Pediküre: Kommt eindeutig zu kurz bei mir. Schnell die Nägel lackieren ginge ja eventuell noch irgendwie mal zwischendurch. Aber dass man danach 10 Minuten nix anfassen kann (inklusive dem eigenen Kind), gestaltet sich im normalen Mama Wahnsinn dann doch eher schwierig.
  5. Gesichtspflege / Peeling / Maske auftragen: Auch das lässt sich im Alltag eher schlecht umsetzen, denn mit Gurkenscheiben auf den Augen sieht man halt nix. Von daher ein absoluter Favorit für meine „Me-time“. Meistens macht sich Stress ja zuerst im Gesicht bemerkbar. Vielen Dank auch.
  6. Power Nap: Hätte mir früher nie erträumen lassen, dass ich mich tagsüber mal hinlege. Aber mittlerweile hab ich`s ausprobiert und für gut befunden. Achtung: Wiederholungsgefahr! So ein Power Nap wirkt wahre Wunder und lädt deine Mama Batterien schnell wieder auf.
  7. Sport / kurzes Workout: Auch das fällt eher unter die Kategorie „Ich? Niemals!!“ Aber hier wurde ich ebenfalls eines besseren belehrt. Was so ein kurzer Sprint auf dem Laufband oder ein paar schnelle Übungen für den verspannten Rücken doch alles bewirken können…hach, und ich dachte immer „Sport ist Mord.“
  8. Träumen / Die Macht der Gedanken: Leg die Füße hoch und träume. Damit meine ich natürlich nicht das Träumen während du schläfst, denn das lässt sich ja nicht wirklich beeinflussen. Träume einfach deine Wünsche, Ziele und Pläne weiter. Was wäre wenn,… (Glaub an dich!!!)
  9. Musik hören: Krame deine Lieblingslieder hervor und schwelge in Erinnerungen an alte Zeiten oder Erlebnisse, die du mit bestimmten Liedern verbindest. Natürlich kannst du auch mitsingen, hört ja hoffentlich keiner. 😉 Ich finde Erinnerungen ganz wichtig und es gibt tatsächlich einige Lieder, mit denen ich ein bestimmtes Ereignis verbinden kann.
  10. Heute schon gelacht? Also gut, wenn du nicht über deine eigenen Witze lachen kannst, dann darfst du für diesen Punkt doch mal nach deinem Handy greifen. 😉 Such dir auf Youtube oder einer sonstigen Plattform lustige Videos und lache mal wieder so richtig laut und herzhaft. Das tun wir einfach viel zu selten, dabei gibt es doch nichts schöneres, als wenn der Bauch vor lauter Lachen wehtut und man ein Taschentuch braucht, um die Tränen wegzuwischen. Herrlich, ich liebe solche Momente.

Ich könnte diese Ideenliste noch ewig so weiterführen. Es gibt einfach so unglaublich viele kleine Dinge, mit denen wir Mamas uns etwas Gutes tun können. Wir müssen es nur TUN.

Du kannst alle 10 Ideen direkt von zu Hause aus umsetzen und musst noch nicht einmal das Haus dafür verlassen. 😉

Am besten trägst du dir für morgen direkt deine Mama Pause in den Kalender ein, damit du sie auch ja nicht vergisst. Ich hoffe, dass ich dich etwas inspirieren konnte und du dir ab sofort ganz bewusst die Zeit nimmst, um abzuschalten, den Kopf frei zu kriegen und auch mal wieder an dich selbst zu denken.

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