Kürbisknoten – leckere Frühstücksidee

Kürbis zum Frühstück? Kein Problem mit diesen wunderbar weichen Kürbisknoten aus lockerem Hefeteig. Nachdem mein Sohn schon von den Kürbiswölkchen so begeistert war, hab ich mich mit den Kürbisknoten direkt ins nächste Experiment gestürzt. Wir haben sie mit etwas Butter bestrichen, sie schmecken uns aber auch pur, ohne alles richtig gut.

Am besten sind sie natürlich, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen. Da kann nun wirklich niemand widerstehen.

Momentan bin ich noch total im Kürbisfieber, ich hoffe, dir geht`s genauso und du hast noch nicht genug von diesem Herbst-Liebling.

Hefeteig einfach zubereiten

Die Zubereitung von Hefeteig ist ja nicht jedermanns Sache. Ich hatte früher auch immer Angst, dass der Teig nicht aufgeht, dass er zu fest oder zu trocken wird. Aber wenn man ein paar Dinge beachtet, dann wird man mit wirklich leckerem, fluffigem Gebäck belohnt. So viel kann da wirklich nicht schief gehen. Beim Rezept für die Hefekringel, die ich zu Ostern gebacken habe, gibt es meine 5 besten Tipps fürs Backen mit Hefeteig. Schau gerne mal vorbei, falls du auch unsicher bist, was Hefeteig anbelangt.

Hefeteig lässt sich ja auch wunderbar mit verschiedenen Zutaten „pimpen“ und ist jedes Mal aufs Neue ein echtes Geschmackserlebnis.

Hefebrötchen mit Kürbis

Für meine Kürbisbrötchen habe ich das Rezept der Süßkartoffel-Apfel Brötchen  ein wenig abgewandelt und angepasst. Auch die Form habe ich etwas verändert. Aus dem Hefeteig habe ich dieses Mal keine normalen Brötchen geformt, sondern kleine Knoten. Wer nicht so viel Zeit hat, kann aber selbstverständlich auch einfach kleine Brötchen backen.

Für die Knoten wird der Teig zuerst rechteckig ausgerollt und in ca. 10 gleich lange Stücke geschnitten. Jedes Stück wird anschließend in sich selbst verknotet. Dazu bedarf es gar keiner großen Anleitung, beim Verknoten kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen. 😉

Kürbiswölkchen - leckere Idee zum Frühstück

Gesunde, leckere Brötchen mit Kürbis zum Frühstück

Portionen 10

Zutaten

  • 300 Gramm Mehl
  • 50 Gramm Haferflocken
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Ei
  • 60 ml Apfelsaft
  • 25 Gramm weiche Butter
  • 200 Gramm Kürbispüree
  • 1/2 TL Zimt
  • Puderzucker zum Bestäuben (optional)

Anleitungen

  1. Mehl, Haferflocken und Hefe miteinander vermischen.

  2. Ei, Apfelsaft und Butter dazugeben und mit einem Knethaken kurz durchkneten.

  3. Kürbispüree und Zimt hinzugeben und alles gut miteinander verkneten.

  4. Teigkugel für 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

  5. Nun den Teig rechteckig ausrollen und in ca. 10 gleich lange Streifen schneiden.

  6. Jedes Teigstück nun in sich selbst verknoten und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.

  7. Die Knoten mit Eigelb bestreichen und bei 180 Grad Umluft ca. 10-12 Minuten backen.

Kürbisknoten  – Backen ohne Zucker

Ich habe auch bei diesem Rezept auf die Zugabe von Zucker verzichtet. Wer die Kürbisknoten dennoch gerne etwas süßer haben möchte, kann z.B. auch mit Honig oder Ahornsirup nachhelfen – oder sie auch einfach mit ein wenig Puderzucker bestäuben. So habe ich es mit einem Teil der Kürbisknoten gemacht, die ohne alles vernascht wurden.

Der Apfelsaft an sich sorgt ja schon für eine gewisse Süße und das Kürbispüree macht den Teig wunderbar locker und saftig. Durch den Zimt duftet es sooo gut im Haus, da kommt fast schon ein wenig Weihnachtsstimmung auf. Lange dauert`s ja tatsächlich nicht mehr…

Frisches Kürbispüree – ganz einfach selbst gemacht

Kürbispüree gibt es auch schon fix und fertig im Supermarkt zu Kaufen. Aber selbstgemacht schmeckt`s doch gleich noch viel besser. Für meine Kürbisknoten habe ich einen Hokkaidokürbis verwendet, da kann man nämlich die Schale mitessen und spart sich so das lästige Schälen… 😉

Halbiere den Kürbis, entferne die Kerne und schneide ihn in kleine Würfel. Anschließend kochst du die Kürbisstückchen ca. 20 Minuten in kochendem Wasser weich. Jetzt kannst du den Kürbis ganz einfach in der Küchenmaschine oder mit dem Stabmixer zu feinem Brei pürieren.

Je nach dem wie groß der Kürbis ist, kannst du problemlos auch die nicht benötigten Reste in kleinen Portionen einfrieren. So hast du immer fertig geschnippelten Kürbis parat, den du nur noch kurz weich kochen musst. Perfekt.

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